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Algenblätter mit Schadstoffen und zu hohem Jodgehalt

Die asiatische Küche kommt kaum ohne Algenblätter aus. Hier werden sie häufig für Sushi-Varianten oder als würzende Zutat in Suppen und Salaten verwendet. Die am häufigsten verwendeten Sorten sind Nori und Wakame.

Jedoch nehmen Algen Schadstoffe aus der Umwelt auf und reichern diese an. So teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mit, dass Algenblätter häufig mit Schadstoffen belastet sind.

 

Diese Schadstoffe stecken in Algenblättern

 

Es wurden hohe Gehalte der Schwermetalle Cadmium, Blei, Arsen und Aluminium in Proben von Algenblättern gefunden.

  • Die Konzentration an Cadmium überschritt in jeder zehnten Probe den gesetzlichen Höchstgehalt von 3 mg/kg zur Verwendung der getrockneten Algen in Nahrungsergänzungsmitteln
  • Aktuell existiert noch kein Höchstgehalt für Blei in Algen. Die Einführung eines Höchstgehaltes ist jedoch geplant
  • 42% der Proben enthielten anorganisches Arsen, jedoch in sehr geringer Konzentration
  • Durchschnittlich lagen die Aluminiumgehalte bei 100 mg/kg. Da von einer geringen Verzehrmenge auszugehen ist, besteht hier kein gesundheitliches Risiko

 

Zu hoher Jodgehalt in Algenblättern

 

Jod gehört zu den Spurenelementen, deren Aufnahme in geringen Mengen für den Menschen zum Aufbau der Schilddrüsenhormone notwendig ist. Eine übermäßige Aufnahme von Jod kann zu einer Über- und auch Unterfunktion der Schilddrüse führen. Laut BfR wird eine maximale Aufnahme von 0,5 mg Jod am Tag empfohlen und die Aufnahme von Produkten mit mehr als 20 mg/kg stellt ein gefährliches Übermaß dar.

Drei Viertel der geprüften Proben enthielten mehr als 20 mg/kg Jod. Produkte mit diesen Konzentrationen an Jod müssen einen Warnhinweis aufweisen, der besagt, dass eine übermäßige Zufuhr von Jod zu Störungen der Schilddrüsenfunktion führen kann. Außerdem muss der Jodgehalt ausgewiesen und eine Angabe zur maximalen Verzehrmenge vermerkt werden.

 

Sichere Produkte mit bilacon

 

Die bilacon testet Algenblätter auf Schwermetalle und Jod, um sicherzustellen, dass keine Grenzwerte überschritten und somit teure Produktrückrufe vermieden werden können.

Auch bei der Prüfung der Kennzeichnung ist die bilacon Ihr kompetenter Ansprechpartner. So verhindern Sie Kennzeichnungsmängel und damit Beanstandungen Ihrer Produkte.

 

Möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren oder haben Sie weitere Fragen?

Unsere Expertin hilft Ihnen gerne weiter.

Nicole Schröer
nicole.schroeer@tentamus.com
+49 30 206 038 133

 


Quelle: BVL

Source: https://www.bilacon.de/algenblaetter-schadstoffe-jodgehalt/

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